
Kaum ein Wunsch taucht bei Altbau-Renovierungen so oft auf wie dieser: weg von Raufaser, Strukturputz und rissigen Flächen — hin zu glatten, ruhigen Wänden. Der Weg dorthin ist Handarbeit in mehreren Schritten, und der Aufwand hängt fast vollständig davon ab, was unter der obersten Schicht zum Vorschein kommt.
Schritt 1: Die alte Schicht herunter
Tapeten werden eingeweicht und abgezogen, lose Putz- und Farbschichten abgestoßen. Erst jetzt zeigt sich der tatsächliche Zustand der Wand — Risse, Löcher, alte Ausbesserungen, mürbe Stellen. Dieser Moment entscheidet über den weiteren Weg, deshalb lässt er sich vorab nur begrenzt einschätzen.
Schritt 2: Untergrund festigen und ausbessern
Sandende oder stark saugende Untergründe werden mit Tiefengrund gefestigt, Löcher und Ausbrüche gefüllt, Risse geöffnet und mit Gewebe armiert. Ohne diesen Schritt würde jede weitere Schicht auf einem unsicheren Grund stehen — und Risse kämen durch die neue Fläche zurück.
Schritt 3: Vollflächig spachteln und schleifen
Jetzt wird die Fläche in mehreren Gängen vollflächig überzogen und nach dem Trocknen geschliffen — kontrolliert im Streiflicht, denn dort zeigt sich jede Welle. Bei stark zerklüfteten Wänden kann alternativ eine Beplankung mit Trockenbauplatten der wirtschaftlichere Weg zur glatten Fläche sein; das entscheidet sich am Zustand der Wand.
Schritt 4: Grundieren und streichen
Die frisch gespachtelte Fläche wird entstaubt und grundiert, damit sie gleichmäßig saugt, und dann gestrichen. Auf einer so aufgebauten Wand wirkt selbst einfaches Weiß hochwertig — glatte Flächen leben vom Licht, das ruhig über sie läuft.
Passende Leistung
Spachtelarbeiten
Fugen, Schraubenlöcher und Anschlüsse verspachtelt und geschliffen — die Fläche, auf der jeder Anstrich sichtbar wird.
Aus der Region, persönlich ausgeführt
Sie planen so ein Projekt?
Schildern Sie kurz Ihr Vorhaben — Fotos der Räume helfen schon bei der ersten Einschätzung. Besichtigung vor Ort, schriftliches Angebot, keine Verpflichtung.


